< Radreise in Polen und Tschechien
 
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Termine:
0 20.05. bis 27.05.2017
0 17.06. bis 24.06.2017
0 01.07. bis 08.07.2017
0 15.07. bis 22.07.2017
0 29.07. bis 05.08.2017
0 12.08. bis 19.08.2017
0 02.09. bis 10.09.2017
 
0 Verfügbar
0 Nicht mehr buchbar
 
Preis pro Person:
Geführte Tour:
Im DZ: 680 €
Im EZ: 780 €

Individuelle Tour:
Im DZ: 590 €
Im EZ: 690 €
 
Teilnehmer:
Mindestteilnehmer: 10
 
 
Die Räder
 

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Breslau 
Radtour in Polen und Tschechien
Sudeten Radweg - Auf den Spuren Eichendorffs
 
Individuelle- und geführte Radtour - 8 Reisetage
 
Unsere Tour durch den polnischen und tschechischen Teil Schlesiens hat jetzt einen besonderen Reiz. Seit dem Beitritt der beiden Länder zum Schengener Abkommen sind viele alte Landwege wieder offen und die Sehenswürdigkeiten entlang der Grenze können leicht und schnell mit dem Fahrrad erreicht werden. Der Grenzverlauf selbst ist ein geschichtlich entstandenes Kuriosum: scheinbar willkürlich, kreuz und quer und teilweise mitten durch die Dörfer infolge des Streits zwischen Friedrich dem Großen und Maria Theresia im 18. Jahrhundert.
Nicht zufällig haben wir Joseph Freiherr von Eichendorff zum Patron der Reise ernannt. Auf Schloss Lubowitz bei Raciborz/ Ratibor geboren, verbrachte er viel Zeit im Ausland und kam erst kurz vor seinem Tod wieder nach Schlesien zurück. Die Tour führt uns entlang zahlreicher Baudenkmäler und Gedenksteine, die an den romantischen Dichter und seine Zeit erinnern.
 
Reiseverlauf:
1.Tag: Breslau-Anreise
Unterbringung in einem zentral gelegenen Hotel.

2. Tag: Grunwald - Glatz - 36 km Radfahren
Wir fahren mit dem Bus durch die niederschlesische Landschaft (ca. 3h) bis an die tschechische Grenze zum Skidorf Zieleniec/ Grunwald. Die Busfahrt gewährt uns einen schönen Blick auf die vorüberziehende Landschaft mit ihren typischen Tafelbergen. Das auf einer Höhe von 860 Metern gelegene Grunwald war einst das höchst gelegene Dorf Preußens. Dort besichtigen wir zuerst das ausgedehnte Hochmoor, das auf der Wasser-
scheide von Ost- und Nordsee liegt.

Durch Wälder radeln wir abwärts nach Duszniki/Bad Reinerz, einem der ältesten und berühmtesten Kurorte der Sudeten. Entlang des Weistritz-Gebirgsbaches fahren wir dann durch ruhige Alleen und auf kleinen Nebenstraßen abwärts ins Glatzer Neiße-Tal nach Klodzko/Glatz. Die Stadt ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region. Bekannt ist sie und für ihre reizvolle Lage, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Denkmäler, voran die Festung aus dem 18. Jh. und die gotische Brücke, die so genannte kleine Schwester der Prager Karlsbrücke.

3. Tag: Glatz - Jauernig - 55 km Radfahren 
Weiter fahren wir durch verträumte Dörfer und rollen abwärts entlang des Glatzer Neiße-Durchbruchs nach Bardo/Wartha, einem populären Wallfahrtsort und einem der wichtigsten Mariensank tuarien in Schlesien. Auf gewundenen Radwegen fahren wir durch schmale Obstbaum-Alleen weiter bis unser Blick auf das grandiose Schloss von Kamieniec Zabkowicki/Kamenz fällt, einem exzentrischen Entwurf Karl Friedrich Schinkels.

Wir folgen der Glatzer Neiße bis zur historischen Stadt Paczkow/Patschkau. Wir besuchen die Altstadt von Patschkau, das so genannte "Schlesische Rothenburg", das seinen Beinamen der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer aus dem 14. Jh. verdankt. Dann nehmen wir Abschied vom polnischen Schlesien und überqueren die polnisch-tschechische Grenze, um in Javornik/ Jauernig das Schloss Johannisberg (Jansky Vrch) zu besichtigen. Die Burg aus dem 13. Jh. wurde im Barock zum Schloss umgebaut und etablierte sich in dieser Zeit als Zentrum des schlesischen Musiklebens. 

4. Tag: Jauernig - Ziegenhals - 45 km Radfahren 
Heute radeln wir weiter der Grenze entlang durch die Dörfer Böhmens. Bei Vidnava/Weidenau überqueren wir erneut die "Grüne Grenze" und gelangen im Zentrum des Landschaftsparks Altvater gebirge zu unserem Hotel in Glucholazy/Ziegenhals. Besonders schön ist hier der Marktplatz mit seinen Renaissance- und Barockhäusern, in dessen Mitte eine 1648 gepflanzte Linde an das Ende des 30-jährigen Krieges erinnert.

5. Tag: Ziegenhals - Jägerndorf - 65 km Radfahren
Immer wieder sehen wir am Wegesrand Steinkreuze und Bildstöcke, die früher die Wallfahrtswege markierten und heute noch eng mit der sudetischen Landschaft verbunden sind. Der heutige Tag führt uns auf kleinen Wegen über Prudnik / Neustadt zum tschechischen Dorf Osoblaha/Hotzenplotz. Wer kennt ihn nicht, den Räuber Hotzenplotz? Zahlreiche Kinder lieben die Geschichten des Autors Otfried Preußler, der seine Räuberfigur nach dem kleinen tschechischen Dorf benannte. Wir besichtigen hier einen gut erhaltenen jüdischen Friedhof.
Dann erwartet uns noch eine Attraktion ganz anderer Art: Einen Teil der Strecke legen wir mit einer noch immer regulär verkehrenden Schmalspurbahn zurück. Anschließend geht es weiter entlang des Flusstals der Oppa zum Hotel in Krnov/Jägerndorf. Die hübsche Altstadt wird dominiert von bunten, frisch renovierten Jugendstilhäusern.

6. Tag: Jägerndorf - Troppau - 30-50 km Radfahren
Von Krnov fahren wir zuerst südwärts auf eine Anhöhe mit barocker Wallfahrtskirche und neugotischem Aussichtsturm, und rollen dann abwärts durch die Region Mähren zurück ins Tal des Flusses Oppa. Der Fluss bildet hier die Grenze und wir fahren mal auf polnischer, mal auf tschechischer Seite. Höhepunkt der Tagesetappe ist die Besichtigung des Städtchens Opava/Troppau, der historischen Hauptstadt des tschechischen Schlesiens.
Nachmittags (bzw. am Morgen des nächsten Tages) radeln wir am Moravice/Mohra Flusstal nach Hradec/Grätz, entlang. Zwei imposante Schlösser, sowie ein schöner Park sind dort einen Besuch wert.

7. Tag: Troppau - Kranowitz - 25-35 km Radfahren
Wir nehmen langsam Abschied von den Sudeten und radeln nach Norden durch das Hultschiner Ländchen zum Schloss Kraware/Krawarn aus dem 17. Jh. Hier war lange Zeit der Sitz der Adelsfamilie von Eichendorff. Hinter der Grenze steigen wir im hübschen Städtchen Krzanowice/ Kranowitz von den Rädern und nach dem Mittagessen treten wir die Rückreise nach Breslau an.

8. Tag: Breslau
Abreise oder individuelle Verlängerung des Aufenthalts.

Wegbeschaffenheit:
Zuerst fahren wir in den Flusstälern von Weistritz und der Glatzer Neiße viel bergab. Dann geht es durch das Sudetenvorland, wo das Land flach bis leicht hügelig ist. Während einer der Tagestouren haben wir ab und zu einige Steigungen, bei denen jedoch jeweils maximal ein Höhenunterschied von 30-50m zu bewältigen ist, mit max. 5-7% Steigung. Ca. 70% der Strecke verläuft auf kleinen Asphaltwegen, die restlichen 30 % über Landwege und Schotterpisten.
Wir benutzen meistens schmale, kurvenreiche Land straßen, gesäumt von hübschen alten Alleebäumen, oder Waldwege mit sehr wenig Autoverkehr, zum Teil auch gänzlich für den Kraftverkehr gesperrte Radwege.
 
 
Reisebericht von Michael Lösch
 
Leistungen:
punkt Transport Breslau - Grunwald und Kranowitz - Breslau
punkt 7 Übernachtungen in guten 3*Hotels. Halbpension: Frühstück und Abendessen.
punkt Gepäckbeförderung
punkt Fahrt mit der Schmalspurbahn (geführte Tour).
punkt Fachkundige deutschsprachige Reisebegleitung (geführte Tour).
 
Zusatzleistungen:
Verleih: Rad 60 € - E-Bike 120 €
Zusatzübernachtungen Breslau und Krakau:
  Preis pro Person im DZ/ÜF: 44 € - im EZ/ÜF: 69 €
Anreise: Buchen Sie selbst oder lassen Sie sich von uns beraten!
   
 
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und Tschechien

 
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